Der CSD steht dieses Jahr unter dem sportlichen Motto „Stolz bewegt“.
Der Christopher Street Day (CSD) präsentiert sich in diesem Jahr als Vorbote der Gay Games. Um dem Großereignis im Sommer Rechnung zu tragen, steht der CSD am 4. Juli unter dem sportlichen Motto „Stolz bewegt“. „Stolz steht nicht für Hochmut, sondern für das selbstbewusste Leben der sexuellen Identität. Wir haben dieses Motto auch gewählt, weil wir uns als Partner der Gay Games sehen“, sagte Markus Danuser vom Kölner Lesben- und Schwulentag (Klust), dem Veranstalter des CSD. Die Gay Games werden am 31. Juli im RheinEnergieStadion eröffnet.
Die schwul-lesbischen Aktionswochen Cologne Pride finden vom 19. Juni bis 4. Juli statt. Höhepunkt ist das CSD-Wochenende in der Kölner Innenstadt vom 2. bis 4. Juli mit der großen Parade am Sonntag. Dass sich die Verantwortlichen des CSD für ein sportliches Motto entschieden haben, um die Gay Games zu unterstützen, freut auch Michael Lohaus, Geschäftsführer der Games Cologne gGmbH. „Dies ist der Höhepunkt unserer langjährigen Partnerschaft und spricht für die gesunden Strukturen der schwul-lesbischen Szene in der Stadt“, sagte Lohaus.
Bei der Präsentation des CSD-Mottos betonte Michael Lohaus, dass sich die Gay Games keineswegs nur als Sport- und Kulturveranstaltung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender verstehen. „Wir wollen alle gesellschaftlichen Gruppierungen zusammenführen. Deshalb sind wir froh, wenn sich beispielweise auch Volleyballmannschaften mit heterosexuellen Sportlerinnen und Sportlern anmelden“, betonte Lohaus. Zu den Gay Games werden bis zu 12.000 Teilnehmer aus aller Welt in Köln erwartet.
