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„Synchronschwimmen scheint mir ein noch anspruchsvollerer Sport als Eiskunstlauf zu sein“
Das französische Team hat sein Bestes getan um einen tollen und exzentrischen Wettbewerb im Synchronschwimmen heute zu gewinnen. Nicht nur angeglichene Bewegungen konnten sie als Vorteil gegenüber ihren britischen Kollegen verbuchen, insbesondere der artistische Ausdruck und das großartige Teamwork machten am Ende den Unterschied.
„Synchronschwimmen scheint mir ein noch anspruchsvollerer Sport als Eiskunstlauf zu sein“, sagt Konstantin Yablotskiy aus Russland, der gerade erst die Goldmedaille beim Tanzwettbewerb im Eiskunstlauf gewonnen hat. Denis Matveev, selbst Schwimmteilnehmer, findet, dass das Besondere an den Gay Games die Tatsache ist, dass es weniger um sportliche Betätigung geht, als um die Idee an sich und wie sich diese in einer Darbietung realisieren lässt. Die zwei Russen waren begeistert von der professionellen Darbietung ihrer französischen Kollegen und merkten an, dass es so gut wie unmöglich ist in Russland als homosexuelles Team Sport zu betreiben. „Auch wenn der Besuch von Fitnessstudios in der Moskauer Homosexuellen-Community recht gängig ist, ist es unmöglich Örtlichkeiten zu finden, um gleichgeschlechtlichen Eiskunstlauf auszuüben“, sagt Konstantin. Trotz dieser Tatsache sind die russischen Teilnehmer hoch motiviert und gewillt, die Sportkultur in ihrem Heimatland auf ein neues Level zu heben. Deshalb feuern sie alle Kollegen aus den anderen Ländern an und versprechen bei den nächsten Gay Games mit mehr Errungenschaften dabei zu sein.

Währenddessen wurden heute die Gewinner aller Wassersportarten (Schwimmen, Synchronschwimmen, Wasserpolo) gekürt. Mehr Möglichkeiten live dabei zu sein und die Sportler anzufeuern gibt es morgen im Fußball, Volleyball, Basketball und Badminton. Be part of it!
Mehr Fotos unter: http://www.qubesport.net/photos
Created on 7. August 2010 - 13:21